Donnerstag, 1. Dezember 2011

Chocolat chaud - Hot chocolate - Heiße Schokolade


(With recipes in english and french)

Dunkel, süß und duftend steigen Kindheitserinnerungen aus der Tasse heiße Schokolade mit auf, die ich mit beiden Händen, in der Kälte stehend, umklammere. Wahrscheinlich leuchten meine Augen genauso wie damals vor lauter Vorfeude auf den wärmenden und schokoladigen Genuss.
Ich sehe mich, dick eingepackt mit Stiefeln, Handschuhen, Schal, Mütze und Skianzug auf meinem Holzschlitten sitzen, den mein Papa ziehen musste. "Hü, Pferdchen, hü!" Und mein Papa trabte geduldig als mein Pferdchen vor dem Schlitten. Nach solchen Ausflügen in der kalten Winterlandschaft gab es für mich immer eine heiße Schokolade. Kinderglücksgefühl.
Die "Schlitten-Geschichte" aus der Kindheitserinnerung meiner Mama ist auch erzählenswert. Sie liebte als Kind die Geschichten über Polarexpeditionen und so mussten die beiden Nachbars Hunde sommers wie winters "versuchen" Ihren Schlitten zu ziehen, auf dem Sie auf großer Abenteuerreise in der Arktis unterwegs war. Der Expeditionsschlitten bestand dabei nur aus ein paar großen Pappkartons, die selbstverständlich mit allerlei Krimskrams gefüllt waren, die man als Abenteurer halt so braucht. Bücher, Äpfel, Schnüre, Äste, Pullover, Blechdosen, Knöpfe und, und, und. Selbst wenn es ein echter Schlitten gewesen wäre, die beiden Nachbars Hunde wären wohl nicht in der Lage gewesen den proppevollen, schweren Schlitten auch nur einen Meter zu ziehen. Ach, ja, ich glaube bei den beiden handelte es sich auch nur um zwei kleinere Schoßhunde. Wenn ich mir das vorstelle, muss ich jedesmal lachen.
Ist schon schön, an was man sich plötzlich so alles erinnert, wenn einem ein bekannter Geruch in die Nase kommt. Und Schokolade, Zimt, Orangen oder Nelken erinnern mich zu jeder Jahreszeit an die kurzen, kalten Wintertage. An das Plätzchen backen, das heimliche Geschenke einpacken. Die Ruhe, die einkehrt, wenn es draußen schon so bald dunkel wird.
Auch heute mag ich es noch nicht, das geschäftige Treiben, die Hektik und die verbreitete Unruhe, wenn man dieser Tage in der Stadt unterwegs ist - es hat so gar nichts besinnliches - bis endlich das Tageslicht der Dämmerung weicht und man sich vielleicht doch noch einen Glühwein oder eine heiße Schokolade auf dem Weihnachtsmarkt gönnt. Leider herrscht hier meist keine weihnachtliche Stimmung vor. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich koche mir am liebsten zu Hause in aller Ruhe meine Tasse heiße Schokolade oder meinen Glühwein, ziehe mir bequeme Klamotten an und kuschle mich damit auf mein Sofa. Damit ihr es euch auch so herrlich gemütlich machen könnt, stelle ich euch heute ein paar leckere Rezepte für "Heiße Schokolade" vor. Dabei möchte ich euch den Kakao eines französischen Herstellers ans Herz legen, mit dem man ganz einfach, köstliche heiße Schokolade machen kann. Und weil man diesen Kakao auch so wunderbar zum Kochen und Backen verwenden kann, stelle ich euch im nächsten Blog noch ein paar Plätzchen-, Kuchen- und raffinierte andere Rezepte vor, in denen der Kakao zum Einsatz kommen kann.

Beginnen wir mit einem wirklich "verschärften" Rezept für heiße Schokolade.

Feurige Schoko-Milch
Heiße Schokolade mit Chili
Zutaten
Für 2 Portionen
500 ml Milch
100 g Edelbitterschokolade
1 Chilischote (oder einen TL Chilipulver)
2 El braunen Zucker
sehr schön im Kakao schmecken noch Zimt und Vanille
Zubereitung
1. 400 ml Milch heiß werden lassen, Schokolade hacken und unter Rühren in der Milch auflösen. Chilischote halbieren, entkernen, fein würfeln und mit braunem Zucker in die Schokolade rühren.
2. 100 ml Milch erwärmen und aufschäumen. Die Schokolade in 2 Gläser füllen und mit dem Milchschaum servieren.
Alternativ: ganz einfach QUAI SUD Chili Cacao verwenden. Dazu pro Tasse 200 ml Milch erhitzen, in der Tasse 4 TL Kakaopulver (QUAI SUD Inca) mit kalter Milch glatt rühren. Die heiße Milch dazu - fertig! Wer möchte kann mit Zimt oder Vanille Zucker süßen.

Chili hot Chocolate
Chili hot Chocolate
Naughty, delicious and with a hint of fire, just what you need after a chilly walk.
Ingredients
750ml (1¼ pints) skimmed milk
1 cinnamon stick
2 red chillies, halved and deseeded
100g (3½oz) dark chocolate, grated
25g (1oz) demerara sugar
What to do
1. Place the milk in a saucepan with the cinnamon stick and chillies. Carefully bring to a very gentle simmer for one minute. Take off the heat and leave to one side for 5 minutes so the flavours infuse.
2. Reheat, then remove the cinnamon, and reserve the chillies on one side for decoration later. Add the chocolate and stir in until it melts, add the sugar and mix.
3. Serve up in warming mugfuls. If you want to go for total luxury and a real one-off treat then top with a spoon of whipped cream, a dusting of chocolate and decorate with a half chilli – to give your family and friends a hint of what they are in for!


Chocolat chaud pimenté
Chocolat chaud pimenté
Ingrédients pour 2 personne:
2 tasses (500 ml) de lait
60 g de chocolat noir 70% en pastilles ou râpé
Une bonne pincée de piment de Cayenne ou un Chili incisé
1 c. à table (30 ml) de miel
1. Dans une petite casserole mettre le lait, le chocolat et le piment et chauffer en fouettant jusqu’à ce que le chocolat soit bien fondu.
2. Retirer le Chili si c’est ce que vous avez utilisé et ajouter le miel (j’aime le pas-trop-sucré, ajoutez plus de miel si vous préférez bien-sucré ;). Déguster.

Eine schöne Adresse für Schokophile ist hier in Genf zu finden:

2, rue de la Confédération, angle 5 rue de la Corraterie
1204 Genève
Le chocolat, nous avons voulu le décliner sous sa forme originelle, c’est à dire en tant que boisson. Comme les Incas du temps de Moctezuma, qui la considéraient comme la nourriture des dieux, nous prétendons que c’est une boisson divine, à l’usage des hommes et des femmes d’aujourd’hui. Sa tonicité, son goût de velours et sa qualité nutritionnelle apportent à chacun un moment de bonheur à l’heure de la dégustation. Les anciens prétendaient que le chocolat et l’amour avaient un point commun : « Quand on a goûté à ses vertus, il est bien difficile de s’en passer… ». (Gilles Desplanches, Chocolatier à Genève - Suisse)

Zu Weihnachten gehören einfach bestimmte Gewürze und Aromen. Piment, Kardamom, Zimt, Nelken, Sternanis, Vanille, Orangen und Bratapfelduft.

Hier ein Rezept für heiße Schokolade, das man auch als "Schokotraum" bezeichnen kann, weil es so lecker schmeckt:

Schokotraum
Zutaten
4 Kapseln Kardamom
1 Bio-Orange
75 g Zartbitterschokolade
400 ml Milch
100 ml Schlagsahne
Zubereitung
1. Kardamomkapseln in einem Mörser leicht zerstoßen. Kapseln entfernen. Samen fein zerstoßen. Orange mit warmem Wasser waschen. Die Hälfte der Schale dünn abschälen. Schokolade hacken. 2 Tl zur Verzierung beiseitestellen.
2. Milch mit zerstoßenem Kardamom, Orangenschale und gehackter Schokolade in einen Topf geben. Unter Rühren langsam erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist (aber nicht kochen!). Schokoladenmilch zugedeckt 5 Min. ziehen lassen.
3. Sahne steif schlagen. Orangenschale aus der Schokoladenmilch entfernen. Heiße Schokomilch in vorgewärmte Gläser füllen. Mit geschlagener Sahne verzieren und mit restlicher Schokolade bestreut servieren.

Alternativ: Anstatt der Zartbitterschokolade einfach den Weihnachtskakao von QUAI SUD verwenden. Köstlich. Himmlisch. Wahnsinnig lecker!

Und weil's auch die Zeit für Rumtöpfe und eingelegte Früchte gekommen ist, stelle ich euch noch ein Rezept für eine "Heiße Rumtof-Schokolade" vor - sozusagen die Erwachsenen Version.


Rumtopf-Schokolade
Zutaten
Für 2 Portionen
4 El Schattenmorellen (Glas, abgetropft)
4 El Rum
(selbstverständlich können hier auch bereits eingelegte Früchte verwendet werden!)
600 ml fettarme Milch
100 g Zartbitterschokolade (52 % Kakaogehalt)So geht's:
1. Schattenmorellen mit Rum mischen und 30 Minuten durchziehen lassen.
(oder, wenn eigene eingelegte Früchte aus dem Rumtopf vorhanden sind, mit Step 2 beginnen)
2. Milch in einem Topf unter gelegentlichem Rühren erhitzen. Schokolade grob hacken und in der Milch auflösen.
3. Schattenmorellen mit dem Rum auf 2 Gläser (à 300 ml, vorgewärmt) verteilen. Die heiße Schokolade darübergießen und nach Belieben mit Schlagsahne servieren. Alternativ zur Kakao-Zubereitung eignet sich auch hier QUAI SUD Bio pur, den man dann nach Belieben noch süßen kann, wie man es gerne hätte.
Köstliche Griottines

Voilà. Lasst es euch schmecken. Übrigens: In Frankreich gibt es eine Kirsch-Spezialität, die es in sich hat - alkoholisch meine ich, diese Früchte könnte man auch ganz prima in dem Kakao verwenden: Griottes à l'Eau de Vie von Peureux.
Oder auch zu ganz vielen anderen, raffinierten Rezepten, die Ihr auf der Homepage von Peureux finden könnt.

Griottines aus Frankreich





 Wer QUAI SUD noch nicht kennt, hier der link zu deren Homepage:
Zauberhafte Produkte von QUAI SUD
Viele der Produkte, wie jetzt einige der vielen köstlichen Kakaosorten, sind immer wieder bei www.chateau-et-chocolat zu beziehen. Einfach dort zum Newsletter anmelden und informiert bleiben.
Ich freue mich, euch als Newsletter-Abonennten von mir begrüßen zu dürfen :-)