Donnerstag, 2. August 2012

Was gibt der Kühlschrank alles her? Küchenzauber aus Resten

Heute: Zucchini-Champignon-Speck-Risotto



Vorneweg sei gesagt, das war einfach grandios lecker! Ich habe ja öfter mal das Problem, dass eigentlich noch einiges im Kühlschrank ist, was auf den ersten Blick noch nicht an ein fertiges, leckeres Gericht erinnert, ich aber auch nicht zum Einkaufen gekommen bin. Also, was tun?

Genau! Zutaten googeln und warten, welche Rezepte dabei so aufploppen :-)
Heute auf Anhieb das richtige Gericht für mich gefunden. Ein schlonziges, leckeres Risotto.
Und alles da. Carnaroli-Reis, Zucchini, Champignons, Wein und Speck - somit stand dem Abendessen nichts mehr im Weg.

Für 2 Personen verwendete ich folgende Mengen:

ca. 500 ml Hühnerbrühe (diesmal instant, weil es ja "spontan" und schnell gehen musste)
Öl zum Anbraten (Sesamöl, Sonnenblumenkerneöl)
100 g Champignons, in Würfel geschnitten
150 g Zucchini, in Würfel geschnitten
1/2 Zwiebel
140 g Risotto-Reis
50 ml Wein (bereits von dem Riesling, den ich dann auch dazu getrunken habe)
80 g Speckwürfel
20 g geriebenen Parmesan
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz (in meinem Fall eines aus Mallorca mit Rotwein)

Zunächst briet ich in einer Pfanne in Sesamöl die Champignons solange an, bis sie gebräunt und alles Wasser verdampft war, danach die Zucchini, bis diese gebräunt und weich waren. Beides stellte ich warm (ich nehme dafür gerne meinen Tellerwärmer). Zuletzt noch die Speckwürfel knusprig braten.

Dann die Hühnerbrühe vorbereiten, Zwiebel schälen, fein hacken und in einem Topf in Öl glasig anbraten. Danach den Reis dazu und gut durchmischen. Leicht rösten, danach mit dem Weißwein ablöschen und unter Rühren warten, bis keine Flüssigkeit mehr da ist - ab jetzt nach und nach die Brühe zugeben. Immer erst nach gießen, wenn die Flüssigkeit verkocht ist.

Sobald der Reis gar und noch "al dente" ist, mit Pfeffer und Salz abschmecken, dann die Champignons, Zucchini und den Parmesan unterrühren. Zuletzt noch die Speckwürfel unterheben und heiss servieren.

Das ganze dauerte ca. 30 Minuten und schmeckte zu dem Gläschen Riesling einfach phantastisch!


Bon appétit und viel Spaß beim Nachkochen :-)