Sonntag, 30. März 2014

Blog-Event XCVII: Lieblingslöffelessen

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)

Hallo zusammen,
ich folge einem Blog-Event-Aufruf von Petra, die ich doch tatsächlich vor Kurzen persönlich kennenlernen durfte. Und zwar in Maulbronn, zusammen mit einer kleinen Horde weiterer Food-Verrückter. Schön war's und deshalb mache ich jetzt auch mit!

Petra von Obers trifft Sahne hat zu einem Blog-Event aufgerufen, der mit Lieblingsessen, Lieblingslöffel oder eigentlich mit dem Lieblingsessen, das man mit seinem Lieblingslöffel löffelt einher gehen soll. Dazu aufgerufen wurde bei Zorra (1x umrühren bitte aka kochtopf) und von mir bekommt die liebe Petra nun 2 Gerichte ... wenn schon, denn schon!

Zunächst zum Event. Klingt so leicht umzusetzen, ist es aber nicht ... das geht schon damit los, dass ich keinen Lieblingslöffel habe. Also keinen, den ich auf einem Flohmarkt erworben hätte und mir deshalb ans Herz gewachsen ist. Auch keinen, den mir meine Oma vererbt hätte und den ich deshalb gerade für solche Gericht hernehmen würde. Also werde ich einen Löffel aus meinem "guten" Besteck dafür hernehmen - also eigentlich dann zwei - denn für nur EIN Lieblingsessen konnte ich mich auch nicht entscheiden.

Das, was ich am liebsten "löffle", sind Suppen. Dicht gefolgt von Eiscreme, Grießpudding, Pudding, Joghurt, andere süßen Crémes und nicht zu vergessen Nutella - direkt aus dem Glas. Und was soll ich sagen - außer Konkurrenz natürlich, aber ein MUSS ist mein Foto vom Nutella-Glas mit einem Löffel.

I love it! ;-)

Die beiden Löffel jedoch, die ich fortan als meine beiden "Lieblingslöffel" tituliere, kommen nicht in den Genuss ins Nutella Glas zu tauchen, nein, sie müssen sich mit "anständigen" Dingen, wie sündiger Schokolade zufrieden geben. Ganz konträr zur Schokoladencréme habe ich mich dann auch tatsächlich für etwas Gesundes und Leckeres entschieden. Passend zur Jahreszeit für eine "grüne" Suppe. Und in Vorfreude auf den Sommer eine leckere Créme mit Kokosmilch, die tatsächlich zu einem "Lieblingsdessert" von mir gehört. Auch meine Gäste waren bisher immer sehr angetan von dieser leichten, fruchtig süßen Nachspeise. Aber eines nach dem anderen.

Zunächst zur Suppe - der heutigen "Lieblingssuppe":

Erbsen-Apfel-Suppe mit Minze und Sauerampfer



Raffinierte Erbsensuppe

Was wird dafür benötigt?
Zutaten für 4 Personen
ca. 100 g Butter
100 g Sauerampfer - hab ich ersetzt mit Rucola
2-3 Stiele Minze
zu dieser Jahreszeit 500 g TK Erbsen
(Sonst pult man sich aus ca. 1,2 kg Erbsenschoten, die Erbsen in entsprechender Menge)
80 g Schalotten
400 g säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
1 TL Zucker
100 ml Apfelsaft
600 ml Fond - je nach Vorliebe Gemüse-, Geflügel-, oder Kalbsfond
Limettensaft
Meersalz


Und so wird's gemacht:
Ungefähr 60 g Butter würfeln und weiter kalt stellen. Von den Kräutern ein paar Blätter zum Garnieren abzupfen und beiseite legen. Die Restlichen feinschneiden.
Das Erbsenpulen sparen wir uns ja heute. Daher können wir die Schalotten abzeihen und fein würfeln. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Die restliche Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und darin Äpfel und Schalotten andünsten (hätte man frische Erbsen, kämen diese auch dazu). Mit 1 TL Zucker bestreuen, warten, bis dieser in der Pfanne geschmolzen ist, dann mit dem Apfelsaft ablöschen und mit dem Fond aufgießen. Aufkochen lassen, die TK Erbsen (bis auf ein paar, die später zur Deko verwendet werden sollen) in den Fond geben und anschließend 10 Minuten köcheln. (Hat man frische Erbsen verwendet, dann sollte man ungefähr ein Drittel aus der Suppe heben und warm halten, sie kommen später als Einlage zurück in die Suppe)

Nach der Kochzeit werden die kalten Butterstücke in die Suppe gegeben, zusammen mit den klein geschnittenen Kräutern. Die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. Jetzt noch mit Limettensaft und Salz abschmecken, die weggelegten TK-Erbsen dazu geben 5 Minuten ziehen lassen (oder das Drittel der frischen Erbsen nun  wieder beifügen), danach in Teller geben und mit den Blättern garnieren, die man vorher zur Seite gelegt hat.
Bon Appetit.

Kokoswackelpudding mit pochierter Mango in Tandoorisirip


OMG, wie köstlich!


Süßer Abschluss - ganz einfach - ganz raffiniert!
Eines meiner Lieblingsdesserts, hab ich ja schon erwähnt - und dazu noch eines von Tanja Grandits.

So hätte es aussehen können, würda man das Dessert im Stuckis serviert bekommen ...
Aus dem Kochbuch "Alles klar"
von Tanja Grandits

... ich hatte aber aus Versehen ROTE Gelantine gekauft - wohl gedanklich schon ganz in der Erdbeerkuchen-Zeit gewesen - naja, daher wurde mein Dessert farbenfroh - aber mindesten ebenso lecker!
Zutaten für 6 Gläser à 200 ml

Die Hauptakteure des Mangokompotts
Mangokompott:
200 g Zucker
100 ml Wasser
1 TL Tandooripulver
1 Limette, abgeriebnene Schale und Saft
500 g mango, gewürfelt

Kokospudding:
400 ml Milch
400 ml Kokosmilch
80 g Zucker
4 Blatt Gelantine, in kaltem Wasser eingeweicht

So geht's:
Milch und Kokosmilch mit dem Zucker aufkochen. Vom herd ziehen und die ausgedrückte Gelantine darin auflösen.
In Gläser füllen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen (am besten über Nacht).


Für das Mangokompott Zucker, Wasser, Tandooripulver und Limettensaft aufkochen und etwa 5 Minuten köchen lassen. Die abgeriebene Limettenschale und die Mangowürfel dazu geben, vom Herd ziehen und bei Zimmertemperatur auskühlen lassen.

Vor dem Servieren, das Kompott auf den Pudding - an den Löffel, fertig los!



Lasst es euch schmecken.
:-)
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