Sonntag, 28. Dezember 2014

Persönliche Gedanken und Neujahrswünsche

Weihnachten ist schon wieder vorbei ...

Da sind wir also wieder. Oder sagen wir besser "schon wieder" am Jahresende angelangt. Die kommenden Tage standen ganz sicher bei den meisten von uns im Zeichen der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage, Familienbesuche und essen, bis die Hose spannt. Außerdem das mehr oder weniger beliebte Geschenke austauschen. Für viele ist Weihnachten Stress pur. Die Arbeit stapelt sich komischerweise immer vor Weihnachten auf den Schreibtischen. Wieso eigentlich? Man wollte doch eigentlich zur Ruhe kommen, die Stade Zeit genießen und sich auf die Feiertage einstimmen. Aber es müssen Geschenke besorgt und Plätzchen gebacken werden, die Wohnung geschmückt und Karten geschrieben werden.

Spaß am Genuss

Nichts von alledem habe ich heuer gemacht - außer vielen Kerzen in der ganzen Wohnung, die heimeliges Licht spenden und irgendwie immer auch das Herz erwärmen. Aber meine Wohnung habe ich nicht mit Weihnachtsschmuck dekoriert. Wieso auch? Ich werde ja nicht hier sein. Werde bis Neujahr bei meiner Familie und Freunden zu Hause verbringen. Lieber gönne ich mir, wenn ich wieder zurück bin, einen schönen Blumenstrauß und erfreue mich daran.

Bei mir hatte sich heuer noch keine Weihnachtsstimmung eingestellt. Das Wetter spielte ja lange nicht mit. Kein Winter, kein Schnee bis vor Weihnachten. Dafür windig, regnerisch und noch 8 Grad plus. Aber, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keinen Schnee gab, war mir gerade recht. Musste ich doch noch die Fahrt in meine Heimat antreten und mein "kleiner Schwarzer" ist etwas zickig auf Schnee und Eis zu fahren. Selbstverständlich habe ich Winterreifen ...
Nun, die Herren werden wissen, wenn ich folgende Stichpunkte nenne: 2-Sitzer, Heckantrieb, zu kleiner Kofferraum - da bringe ich keinen schweren Sandsack rein, um mehr Gewicht auf die Hinterachse zu kriegen. Das Heck "schwanzelt" gerne und man ist ständig am Gegensteuern. Kein entspanntes Fahren, wenn die Straßen nicht geräumt sind.
Schnee darf dennoch gerne kommen - dann aber bitte in den Bergen oder in den typischen Wintersport Orten - und da kam er auch pünktlich am 25. Dezember. Mich verschone er aber in diesen Massen auf den Straßen und zu Hause ... alleine schon deswegen, weil ich keinen Bock aufs Schneeräumen hab und mir einige Ausflüge im Januar vorgenommen habe, bei denen ich auf mein Auto angewiesen bin.

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass mit Wintersonnwende, die Tage langsam aber unaufhaltsam wieder länger werden. Und irgendwie freue ich mich dann doch auf das nach Hause Kommen. Meine Familie wiedersehen, das Fondue am Heiligen Abend mit Papa und Mamas Gansbraten am 25. Dezember genießen ... Dann ein paar faule Tage. Bis schließlich Silvester vor der Türe steht. Dieses Jahr verbringe ich es mit meinen Freundinnen - ein reiner Mädel-Abend. Logisch! Selbstverständlich werden wir uns alles haargenau erzählen, was wir so alles im vergangenen Jahr erlebt haben. Wir werden dabei lachen und weinen, kochen, gut essen und trinken und das alte Jahr fröhlich ausklingen lassen. Bevor das so weit ist, werde ich mir am Abend vorher wieder Zeit für mich und meine ganz persönlichen Gedanken nehmen. Die Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren lassen. Was war gut, was schlecht. Was machte mich glücklich und was hat mich enttäuscht.

Thank you for the good times ... 
Bei den Enttäuschungen gibt es nur den Einen, der mich enttäuscht hat. Hier sei kurz erwähnt, dass ich mich frage, was ist das für ein Mensch, der ohne Skrupel die eine Frau (mich) belügen und die andere, (zu der er ja nur in meiner Einbildung eine Beziehung hatte), bei unseren Treffen so lustvoll betrügen konnte. Wir hatten eine schöne Zeit bei unseren Primetime-Treffen, die ich nicht bereue, aber ich bin keine Frau, die eine andere neben sich dulden würde. Und belogen zu werden ist für mich das Allerletzte. Ob er es 2015 schafft "Ihr" treu zu bleiben? Das glaube ich nicht. Zu stark sein Verlangen nach Freiheit und Abenteuer und gutem Sex ... Und wird sie ihm dennoch jedes Mal verzeihen? Ja, das glaube ich schon. Aber vielleicht haben solche Frauen ja einen gut funktionierenden Verdrängungsmechanismus oder nichts dagegen, betrogen zu werden, wenn er nur jedes Mal wieder brav zurückkommt? Egal. Sollen die beiden so weiter leben wie bisher. Ich hatte jedenfalls keine Lust mehr auf weitere Treffen. Und er brach daraufhin alle Brücken zu mir ab. Und jetzt, da ich mir das von der Seele geschrieben habe, schließe ich dieses Kapitel. Es warten schließlich neue Abenteuer - auch auf mich.
***Nachtrag 26. Januar 2015 siehe Blogende

2014 brachte aber im Großen und Ganzen viel mehr Schönes! Ich durfte insgesamt viele neue, liebenswerte Menschen kennenlernen. Neue Freundschaften sind entstanden, alte wieder aktiviert worden. Beruflich erwarten mich viele neue Aufgaben, auf die ich mich sehr freue! Mein Online Magazin entwickelt sich prächtig. An dieser Stelle ein herzliches Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben und hoffentlich auch 2015 weiter beitragen werden. Nach all den Höhen und Tiefen der letzten Jahre kann ich endlich mit einem guten Gefühl und voller Tatendrang in die Zukunft schauen. Ich freue mich auf das neue Jahr!

In ein paar Tagen liegen 365 Tage jungfräulich vor mir und warten darauf, gelebt zu werden. So viele Ideen, die umgesetzt werden möchten. So viel Lebensfreude, die ausgekostet werden will. Und natürlich noch der eine oder andere kleine Wunsch, den ich mir erfüllen möchte - oder der mir unerwartet erfüllt werden wird. Ich habe Lust darauf, die vor mir liegenden Seiten mit Leben zu füllen. Und ich freue mich darauf, darüber zu berichten, mit euch ein paar meiner Erlebnisse zu teilen.

Was 2015 auch jedem von uns bringen mag - auf jeden Fall wünsche ich uns allen, dass wir gesund bleiben! Wenn es euch gelingt, lasst alle Sorgen und Nöte des vergangenen Jahres hinter euch und schaut mit Optimismus nach vorne ins neue Jahr! Ich habe an Silvester ein kleines Ritual von einer Facebook-Freundin übernommen. Wir schreiben kleine Zettelchen mit unseren Wünschen, die wir dann zum Jahreswechsel verbrennen. Letztes Jahr scheinen diese an der "richtigen Stelle" angekommen zu sein, denn ein paar der Wünsche von 2013 haben sich dieses Jahr erfüllt. Dafür bin ich dankbar.

Jetzt bleibt mir nur noch, euch allen ein schönes neues Jahr zu wünschen! Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen! Verzeiht, vergesst und schaut nach vorne! Liebt, lacht und achtet einander. Und verbringt mehr Zeit mit den Menschen, die euch am Herzen liegen.

Nicht vergessen: Es ist immer die richtige Zeit für ein Glas Champagner!



NACHTRAG
Das öffentlich zelebrierte Glück
Montag, 26. Januar
Entfernt - Post vom Anwalt

Donnerstag, 12. Februar
Mein Anwalt hat gesagt, ich darf das so schreiben

NACHTRAG
Das öffentlich zelebrierte Glück
Montag, 26. Januar

Seit einiger Zeit ist "Sie" sehr bemüht, ihre Glücksmomente öffentlich zur Schau zu stellen. Da wird nun auch fleißig gemeinsam "geschnippelt", gekocht und genossen. Es wird alles plötzlich von ihm "liebevoll" für Sie zubereitet und die Abende enden am Kamin. Fast könnte man neidisch werden. Mit wem Sie da so ein Glück erlebt soll den meisten verborgen bleiben, bis auf ein paar, die die beiden auch privat als Pärchen kennen oder denjenigen, die auf deren beiden Facebook-Profilen und den so oft identischen Blogberichten herauslesen können, dass sie ein Paar sein müssen.

Mir bleibt es selbstverständlich auch nicht verborgen - das soll es anscheinend auch ganz bewusst nicht - Sie schickt mir ihre Glücksbotschaften über alle Kanäle im Netz. Schließlich kenne ich diesen Mann, der "Sie" gerade wieder so glücklich macht, aus der Zeit, als er sie mit mir betrog. Über ein Jahr lang. Allerdings hat er mir ja immer versichert, dass er ungebunden ist. Auch wir haben gemeinsam gekocht und einen guten Wein dazu genossen. Ich kann aber von mir behaupten, dass ich damals auf Facebook oder sonstigen Kanälen sehr viel diskreter war, was unsere Primetime-Treffen betraf. Selbst im Freundeskreis gab es nur ein paar wenige, die von uns wussten, oder uns zufällig getroffen haben, wenn wir gemeinsam unterwegs waren.

Jetzt tauchen also plötzlich viele Ihrer Fotos im Netz auf, die wie nachgestellte Szenerien "unserer" damaligen Primetime-Abende wirken. Fotos, die aussehen, als hätte er mit ihr auch so einen Abend zelebrieren "müssen", damit Sie mir zeigen kann: "Schau her! Das können wir auch!" Und nicht nur das: "Wir sind glücklich!"

Ich wünsche Dir wirklich alles Gute mit ihm. Und ich würde mich dazu auch nicht mehr äußern, wenn ich Dein Verhalten nicht absolut bescheuert fände. Ich hatte von ihm und seinen Lügen die Nase voll und habe ihm deshalb weitere Primetime-Treffen verweigert. Man könnte auch sagen, ich hab ihn vor die Türe gesetzt, hatte keinen Bock mehr auf seine Unwahrheiten.
Hätte ich von Dir als Frau an seiner Seite gewusst, hätte es mit ihm übrigens gar keine Treffen gegeben. Aber immer wenn ich Verdacht geschöpft hatte, oder nachfragte, hat er Dich ja verleugnet, alles abgestritten und geschworen, es sei längst alles vorbei. Und er hat mir stets einreden wollen, ich bilde mir das mit Dir ja alles nur ein. Wie wir beide wissen hat er gelogen. Nicht ich bin in dieser Geschichte die Böse gewesen! Und obwohl ich Dich nicht leiden kann, hoffe aufrichtig für Dich, dass er in Zukunft keine andere mehr "neben Dir" haben will, denn nur von Wein und gutem Essen wir er ja nicht satt, wie wir beide wissen.

Weiterhin also viele gemeinsame Glücksmomente für euch beide. Ich gönne Dir Deine "wieder erlangte" glückliche Beziehung mit Deinem Fremdgänger. Ihr habt euch beide wirklich mehr als verdient. Manchmal jedoch frage ich mich, ob Du Dir dieses "Glück" so verzweifelt einreden musst, es deshalb so oft auf Fotos festhältst und der Welt und mir mitteilst, um selbst daran glauben zu können, dass alles mit ihm wieder in Ordnung ist. Am besten Du nutzt sein schlechtes Gewissen noch etwas aus. Und denk nicht dauernd daran, was er und ich so alles erlebt haben könnten. Das ist nicht gut für euren Neuanfang - oder euer Weitermachen als wäre nichts (mit mir) gewesen. Ich warte schon gespannt auf eure nächsten Blogberichte aus Oberbayern, der Residenz Heinz Winkler und von euren Türkeireisen und Asienurlauben.

Herzlichst
Dorit

P.S.: Ich habe lange überlegt, ob ich diese Zeilen überhaupt veröffentliche, aber dann sagte eine Stimme in mir: "Why not?"

"Es ist mir immer ein Geheimnis geblieben, wie Menschen sich durch Erniedrigung ihrer Mitbürger bestätigt fühlen können."
Mahatma Gandhi