Donnerstag, 8. Januar 2015

Lachs Teriyaki mit Wasabi-Gurkensalat und Basmati Reis

© Dorit Schmitt | Aromenspiele
Mir war danach.: Lachs Teriyaki! Es sollte endlich etwas "leichteres" werden nach den ganzen üppigen Feiertags-Völlereien. Und es sollte mir schmecken ... und Lachs Teriyaki liebe ich. Nur hatte ich es bisher noch nicht selbst zubereitet. Das sollte sich ändern und zwar sofort. Nach ein paar Recherchen im Netz stieß ich auf alles, was ich benötigte, um mir mein heiß ersehntes Abendessen zuzubereiten. Ich beschloss einen asiatisch angehauchten Gurkensalat und Basmati Reis als Beilagen zu servieren, das ist leicht und bekömmlich und super lecker.

Hier die Rezepte:

Gurkensalat mit asiatischem Dressing
Zutaten für 2 Portionen
1 Tl Wasabipulver - ich hab meines nicht gefunden und bin daher auf 2 TL Sahnemeerrettich ausgewichen
Saft 1/2 Zitrone
2 EL Crème fraîche
1 Prise Chili-Salz
1 Salatgurke
2 kleine Schalotten, fein gewürfelt
3 El Reisessig
1 1/2  El Ahornsirup
1 El fein gewürfelter Ingwer
1 fein gewürfelte Knoblauchzehe
3 EL Sesamsamen, geröstet

Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und beiseite stellen. Die Gurken schälen und in dünne Scheiben hobeln. Die Schalotten, den Knoblauch und den Ingwer fein würfeln. Die Gurkenscheiben salzen und eine Weile stehen lassen. Den ausgetretenen Saft abgießen. Dann die feingewürfelten Zutaten, den Essig, Zitronensaft, Ahornsirup und Crème fraîche miteinander verrühren. Vor dem Servieren die Marinade unterheben den gerösteten Sesam darüber streuen.

Nur wer Wasabi-Pulver hat:
Wasabipulver mit etwas Wasser glattrühren und einige Minuten quellen lassen. Nun Crème fraîche hinzufügen und mit Honig, Zitronensaft und Salz abschmecken. Sollte die Sauce zu dickflüssig sein, kann sie gut mit Milch oder Wasser verlängert werden.

© Dorit Schmitt | Aromenspiele


Teriyaki Marinade selber machen, selbst wenn man dafür nicht alle Zutaten im Haus hat

Wie man eine echte Teriyaki-Sauce oder -Marinade zubereitet, kann man in diversen Foren im Internet finden. Aber was ist, wenn man einige der Zutaten nicht im Haus hat? Kann man sich dann behelfen? Ja, man kann!
Mir fehlte zum Beispiel Sake und Mirin - beide habe ich mit Sherry und etwas mehr Zucker (bzw. Ahornsirup) ersetzt.
Und das Ergebnis war super!

Zutaten
2 TL brauner Zucker - ich verwendete Ahornsirup
2 EL Sake (jap. Reiswein), alternativ Weißwein oder milder Sherry- ich hatte nur Sherry im Haus
2 EL Mirin (jap. süßer Reiswein zum Kochen - gibt´s im Asia-Shop) - fehlte mir ganz, hab dafür 2 EL mehr Sherry und 1 EL Ahornsirup genommen
4 EL Sojasauce


Alle Zutaten in einem Topf leise köchelnd dickflüssig werden lassen. Das dauert ungefähr 15 Minuten.


Basmati Reis kochen
1 Tasse Reis auf 2 Tassen Wasser, etwas grobes Meersalz
In dem Topf zunächst etwas Sesamöl erhitzen, darin den Reis kurz anrösten, danach aufgießen und das Salz zugeben. Der Reis sollte leise köcheln bei halb geöffnetem Deckel. Der Reis ist fertig, wenn er das ganze Wasser in sich aufgesaugt hat. Aufpassen, dass der Reis dann nicht anbrennt!

Den Lachs zubereiten
Frisches Lachssteak pro Person 200g - ohne Haut
wird nur durch die Teriyaki-Marinade gewürzt!

Ich habe die Lachssteaks kalt abgespült, trocken getupft, mit etwas Sherry beträufelt und etwas im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit wurde die Teriyaki-Marinade zubereitet und der Gurkensalat vorbereitet.

Eine Pfanne mit Sesamöl erhitzen. Darin die Lachssteaks auf beiden Seiten kurz anbraten (je nach Dicke, sollte der Kern noch roh sein). Dann die Marinade in die Pfanne zu den Lachssteaks gießen und die Steaks mehrfach darin wenden. Der Kern sollte immer noch glasig in den Lachssteaks sein.
Lachs anrichten und noch etwas der Teriyaki Sauce darüber träufeln. Mit Reis und Gurkensalat servieren. Ich kann verraten es war ein Traum!

© Dorit Schmitt | Aromenspiele


Hier noch ein cooles Rezept, das ich bei meiner Recherche gefunden habe: Lachs Teriyakivon Wagashi Maniac


Diesen Wein habe ich mir dazu geöffnet: 2011er Steffensberg vom Weingut Immich-Batterieberg, Mosel

© Dorit Schmitt | Aromenspiele
© Dorit Schmitt | Aromenspiele


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