Freitag, 13. Februar 2015

Schnitzel, Kartoffel, Rosenkohl - Leckere Hausmannskost

© Dorit Schmitt | Aromenspiele
Blogevent Schnitzeljagd


Da habe ich mir nun tatsächlich kurz überlegt, ob es das Wert ist, über ein Schnitzel mit Kartoffeln und Rosenkohl überhaupt zu schrieben. Naja, es ist einfach. Es ist einfache Hausmannskost, aber es schmeckt auch einfach richtig lecker. Deshalb steht es auch hier - und mein Schnitzel nimmt teil am Blogevent von Peter G. Spandl "Schnitzeljagd". Wer daran auch noch teilnehmen möchte, kann dies mit seinem Schnitzelrezept noch bis 1. März! Also ran an die Pfanne!

Auf Peters Seite kann man nachlesen, wie er auf die Idee der Schnitzeljagd kam:" Bei der langen Beschäftigung mit dem Thema Schnitzel kam mir die Idee ins Oberstübchen, einen kleinen Blog-Event zu veranstalten der sich auch um das Thema Schnitzel dreht. Die beste Ehefrau von allen steuerte kurzentschlossen den Namen des Blog-Events “Schnitzeljagd” bei!"

Und hier also meine Variante. Ganz easy. Ganz bodenständig und ganz lecker!

Zum Schnitzel sei gesagt: Kauft das Fleisch beim Metzger eures Vertrauens! Schaut einbisschen darauf, woher das Fleisch kommt. Es lohnt sich. Warum? Weil es einfach besser schmeckt!

Für die Schnitzel-Panade sollte vorhanden sein: Semmelbrösel, frische Eier und Mehl. Salz und Pfeffer.

Die Schnitzel bei moderater Hitze in einer Pfanne langsam in Butterschmalz (oder Margarine) braten. Bei mir dauerte das aufgrund der Schnitzeldicke und dem Mut zur Langsamkeit gut 6 Minuten pro Seite.

Die Kartoffel habe ich im kalten Wasser angesetzt und dann leise köchelnd weich gekocht (ca. 20 Minuten). Da hilft dann, mit einem Messer oder einer Gabel zu überprüfen, ob die Kartoffeln weich sind.

Das Rosenkohlgemüse war auch verdammt lecker. Dazu hab ich zunächst den Rosenkohl geputzt, den Strunk kurz geschnitten und die Röschen halbiert. In einem Topf Wasser mit einer guten Prise groben Meersalz zum Kochen gebracht. Darin den Rosenkohl für ca. 10 Minuten leise köcheln lassen.

In der Zwischenzeit eine Zwiebel geschält und klein gehackt. In einem Topf Butter schmelzen lassen und die Zwiebelwürfel darin glasig angeschwitzt. Den Rosenkohl abgießen und zu den Zwiebeln geben. Mit etwas Gemüsebrühe aufgießen und zu guter Letzt noch etwas Sahne dazu. Mehr hat es nicht gebraucht. Aber abschmecken mit Salz und Pfeffer kann ja jeder selbst. Und beim Anrichten noch frische Kresse darüber - wunderbar!

Was soll ich sagen. Selbst Rosenkohl-Verachter werden den zarten, cremigen Rosenkohl lieben, so wie er hier zubereitet wurde. Und überhaupt, dieses einfache Gericht ist echtes Soulfood.
Probiert es einfach selbst mal aus.