Mittwoch, 4. Februar 2015

Schnupfenzeit, Erkältungszeit - jetzt eine gute Hühnersuppe!

Text: Dorit Schmitt | Aromenspiele | 04/2014  Das Online-Magazin

Omas stärkende Hühnersuppe

Das Hausmittel bei Erkältungen. Omas Hühnersuppe hilft uns ganz schnell wieder auf die Beine, wenn wir mit einer Erkältung oder anderen Wehwehchen im Bett liegen müssen. Und jetzt kommt sie wieder, die Zeit der Schnupfennasen und grippalen Infekten. Darauf sollten wir uns vorbereiten: mit einem leckeren Hühnersuppen-Rezept wie von der Oma.

Omas Hühnersuppe

Und das braucht man für die Zubereitung einer guten Hühnerbrühe:
1 Suppenhuhn (ca. 1,8 kg), 2 Lorbeerblätter, 1 TL weiße Pfefferkörner, 2 Möhren, je 150 g Staudensellerie und Lauch,1 Zwiebel, 4 Nelken,
5 große Stängel Petersilie, Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss, Salz, ½ Bund Schnittlauch.
Wer möchte kann noch folgende Zutaten dazu geben:
1 Stück Bio-Zitronenschale (ca. 2 cm), 3-4 Ingwerscheiben

Liebe geht bekanntlich  durch den Magen. Und mit Liebe und einer selbst gekochten Hühnersuppe werden unsere großen und kleinen erkälteten Patienten hoffentlich ganz bald wieder gesund. Denn mit einer kräftigen Hühnersuppe lässt sich die Erkältung doch immer irgendwie weglöffeln.

Foto: © Wolfgang Schardt | GU Suppen | Omas Hühnersuppe

Eine gute Brühe ist das A und O jeder Suppe!

Hand aufs Herz: wer macht seit Erfindung der Brühwürfel seine Suppenbasis noch selbst? Seit 1892 hält die in der Schweiz erfundene gekörnte Brühe unaufhaltsam Einzug in unsere Töpfe. Dabei ist es so einfach, sich eine Suppe zuzubereiten, die ganz ohne Brühwürfel auskommt. Denn man benötigt dazu eigentlich nur ein paar Gewürze, Zwiebeln und „Suppengrün“.

Klassisches Suppengrün

Suppengrün besteht in Deutschland klassisch aus Karotte, Knollensellerie, Lauch und Petersilie. Aber es gibt viele Varianten, was die Wurzelgemüse und zugegebenen Kräuter betrifft. Je nach Zusammenstellung verleiht es Gerichten eine würzig-aromatische Note.

All diese Zutaten geben wertvolle Inhaltstoffe an die Brühe ab. Ganz besonders aromatisch wird eine Brühe, wenn man alle Zutaten im kalten Wasser aufkocht und anschließend leise köcheln lässt. Wichtiger Tipp: Suppenbrühen immer erst am Ende der Garzeit salzen.

Gemüsebrühen sind eine hervorragende Grundlage für  viele Gerichte, wie Eintöpfe, Gemüsegerichte und Saucen.


Bei Fleischbrühen sollte der entstehende Schaum abgeschöpft werden. Oder man klärt seine Brühe, indem man diese durch ein Küchentuch siebt, anschließend die Brühe erneut aufkocht und geschlagenes Eiweiß einrührt. An das gerinnende Eiweiß binden sich die Schwebstoffe
in der Brühe. Jetzt noch einmal alles durch ein feines  Haarsieb oder Küchentuch filtern und wenn nötig nach  dem Abkühlen entfetten.

Haushaltstipp: Suppenbrühen kann man portionsweise einfrieren (z.B. in Eiswürfelbehältern) und halten sich in der Tiefkühltruhe ungefähr drei Monate.

Griesnockerlsuppe mit Rinderbrühe

Foto: © Julia Hoersch | GU Slow cooking | Klare Rindersuppe mit Griesnockerln

Wunderbar nostalgisch, fast in Vergessenheit geraten und dabei doch so praktisch: Die gute alte Suppenterrine. Früher stand sie auf jedem Tisch, wenn es bei Familienfesten zur Vorspeise eine Suppe gab. Die oben gezeigte von Gien aus der Serie Filets rose fasst 3 Liter und ist eine Zierde für jede Tafel.


Suppenterrine von GIEN





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Suppen
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