Mittwoch, 29. Juli 2015

Curry freestyle: Hühnchenbrust, Erbsen, Zwiebeln und Tomaten



© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele

Momentan muss es beim Kochen schnell gehen und es wird gekocht mit den Dingen, die im Haus sind. Jeder kennt das, mehr oder weniger leckere, Zutaten zu verwerten. Ich hatte eine Hühnerbrust, Tomaten, TK Erbsen und Zwiebeln. Außerdem ein Probiertütchen einer Gewürzmischung von Wiberg. "Roter Curry - vollkommen scharf stand darauf - na, das passte doch! Reis habe ich sowieso immer vorrätig und so stand meinem experimentellen Curry nix mehr im Weg.

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
Die Zutaten für 2 Portionen

1 Hühnchenbrust ohne Haut, in Streifen geschnitten
1 Zwiebel, geschält, klein gewürfelt
1 Schalotte, geschält, klein gewürfelt
1 Handvoll TK Erbsen
Flor de Sal mit Sri Lanka Curry
Edelsüßes mallorquinisches Paprikapulver, Bio
1 Tütchen (5g) Wiberg Roter Curry Würzmischung 37
Etwas heißes Wasser
Öl zum Anbraten

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser
1 Prise grobes Salz

Zunächst in einem kleinen Topf den Reis vorbereiten. Dazu röste ich die Reiskörner vorab immer etwas in heißem Öl an und gebe dann das Wasser und das Salz zu. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Der Reis ist fertig, sobald das Wasser verdunstet und in die Reiskörner aufgesaugt wurde.

In einer Pfanne habe ich Öl erhitzt. Darin zunächst die Zwiebel- und Schalotten-Würfel glasig angebraten, sobald sie etwas Farbe angenommen haben, gab ich die Hühnchenstreifen dazu, um diese ebenfalls kurz mit anzubraten. Nun gab ich das Tütchen Roter Curry dazu. Ein paar Mal umrühren und mit einer Schöpfkelle heißem Wasser ablöschen. Die Erbsen hinzugeben und erneut etwas Wasser. Mit dem Flor de Sal und dem Paprikapulver abschmecken. Leise köcheln lassen, bis der Reis fertig ist.

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
Dann schön heiß servieren.
Viel Spaß beim Nachkochen!
Es war übrigens saulecker!

Weinchen dazu: Samtig weichen, fruchtigen La Grange aus dem Languedoc

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele


Übrigens, dass da auf dem Tütchen stand "vollkommen scharf", war eine absolute Übertreibung!
Es war eigentlich gar nicht scharf ... es hat das Ganze nur angenehm gewürzt.

Wer sich Gewürzmischungen gerne selbst nach bastelt, als Zutaten standen auf der Rückseite der Tüte: Sumac, Bockshornkleesamen, Zucker, Koriander, Ingwer, Paprika, Kreuzkümmel, Gewürzextrakte, Chili, Pfeffer, Anis, Zimt, Früchtetee-Extrakt (Extrakte aus Hibiskus, Holunderbeeren, Zitronenschalen, Orangenschalen, Hagebutten), Kardamom, Knoblauch, Rettichkonzentrat, Tomatenkonzentrat, Rapsöl.

Verwendung: für Schmorgerichte, Kurzgebratenes, Gemüse, Reis- und Getreidegerichte

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