Dienstag, 23. August 2016

HERBSTZEIT | Ofenkürbis und gebratene Kräuterseitlinge zu sahnig-cremiger Polenta

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
In der Natur sind die nahenden Zeichen des Herbstes nicht mehr zu übersehen. Die Felder sind, bis auf den mais bereits abgeerntet. Die ersten Blätter an den Bäumen beginnen sich zu verfärben und reife, schwarze Holunderbeeren hängen an den Ästen. Äpfel und Birnen brauchen noch eine kleine Weile, aber an den Bäumen, an denen sie in diesem Jahr etwas geworden sind, sind die Früchte nicht mehr zu übersehen.

Um den Spätsommer oder Frühherbst kulinarisch zu vereinen, braucht es nicht viel. Einen knackigen Salat mit einem Kürbiskerndressing und dazu Ofengemüse, gebratene Pilze und eine sahnig-cremige Polenta.

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Marinierter Ofenkürbis
Rezeptinspiration: essen & trinken
Zutaten für 4 Personen
1 Rosmarin 
1 Knoblauchzehe 
(100 ml frisch gepresster Orangensaft) dafür nahm ich: 20 ml Orangen-Olivenöl
80 ml Olivenöl 
Chiliflocken 
Salz  
Pfeffer 
700 g Hokkaido-Kürbis 
1 kleine Zucchini
200 g Kräuterseitlinge 
Pinienkerne
30 g Butter
3 EL frisch gehackte, glatte Petersilie

Für die Kürbismarinade die Rosmarinnadeln vom Zweig streifen und fein schneiden. Knoblauch fein hacken. Rosmarin und Knoblauch mit Orangensaft und Olivenöl verrühren. Kräftig mit Chili, Salz und Pfeffer würzen. Kürbis halbieren, entkernen und die Hälften in jeweils 4 Spalten schneiden. Spalten jeweils quer in 6-8 Stücke schneiden. Zucchini in Scheiben schneiden. Kürbisstücke und Zucchinischeiben in eine Schale geben und mit der Marinade übergießen. 1 Stunde marinieren, dabei öfter umrühren.

Kräuterseitlinge putzen, große Pilze längs halbieren. Abgedeckt beiseite stellen.

Kürbisstücke mit der Marinade auf einem Backblech verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 20-25 Minuten garen.

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele

Inzwischen für die Kräuterseitlinge die Butter in einer Pfanne erhitzen. Kräuterseitlinge darin bei starker Hitze in 3-4 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Und frisch gehackter Petersilie bestreuen.

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
Pinienkerne in einer Pfanne ohne fett goldbraun rösten. Hier steht man am besten daneben, denn die Kerne verbrennen viel zu schnell, wenn man nicht Acht gibt.

Nährwerte pro Portion
290 kcal
3 g Eiweiß
26 g Fett
9 g KH

Zeit
30 min
plus Marinierzeit 1 Stunde
plus Garzeit 20-25 Minuten

Polenta mit Butter, Sahne und Parmesan
Rezeptinspiration: Küchengötter
Zutaten für 4 Personen
300 ml Milch
100 g Sahne
3 EL Butter
1 Knoblauchzehe
100 g Polenta (Maisgrieß, mittlere Körnung)
30 g frisch geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer aus der Mühle
So geht's:
Milch, Sahne und Butter in einen weiten Topf geben. Die Knoblauchzehe waschen, mit einem großen Messer zerdrücken und in die Flüssigkeit geben. Die Sahnemilch auf dem Herd unter Rühren zum Kochen bringen. 
Wenn die Sahnemilch kocht, den Maisgrieß unter ständigem Rühren einstreuen. Die Polenta bei sehr geringer Hitze ca. 20 Min. quellen lassen, dabei ab und zu umrühren. 
Den Topf vom Herd nehmen und den Knoblauch entfernen. Parmesan gründlich unter die Polenta rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Salat waschen, verlesen und das Dressing vorbereiten. Kurz vor dem Anrichten den Salat unter die Marinade mischen.

Guten Appetit, es schmeckt köstlich. Und ich habe hier kein Fleisch dazu vermisst.

Getrunken habe ich dazu einen Chardonnay aus Griechenland. KIKONES Chardonnay 2014 aus Thrakien. Mit einer wunderbaren Mineralität, sanften Anklängen nach Walnuss, Apfel und Grapefruit. Zu dem Gericht eine wirklich gute Wahl!

Nach ihrem Studium in Bordeaux und praktischen Erfahrungen in Australien, gründete die Oenologin Melina Tassou im Jahre 2004 die Kellerei KIKONES.
Bezugsquelle: ANTIKLEIA

© Foto: Dorit Schmitt | Aromenspiele
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