Donnerstag, 13. Juli 2017

PASTA | Spaghetti mit Zucchini und Garnelen


Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Ein bisschen Cross-over gemacht und superlecker! Kohlenhydrate - ja - aber heute egal! Ich hatte einen anstrengenden Tag und Hunger - und keine Lust ewig in der Küche zu stehen.
Ein paar Vorbereitungen mussten aber getroffen werden - die Garnelen taute ich am Vormittag bereits schonend im Kühlschrank auf - und bevor es dann mit dem Kochen losgeht, müssen die Garnelen in einer Marinade noch mal ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen.

Für 4 Personen

Für die Marinade
2 cm Ingwer, fein hacken
4 Knoblauchzehen, schälen, fein hacken
4 EL Olivenöl
1 EL Sojasauce
1 TL Kurkuma, gemahlen
1 TL Rosa Pfefferbeeren

400 g Garnelen - am besten roh und ungeschält - aber wer auf dem Teller nicht pulen will, kann auch rohe, geschälte Garnelenschwänze verwenden (hab ich gemacht)

Für die Pasta
400 g Spaghetti
Meersalz für das Nudelwasser und zum Abschmecken der Spaghetti

Für die Garnelen-Zucchini-Sauce
4 EL Olivenöl
400 g Zucchini - in Streifen geschnitten
Basilikum, Minze, Koriander oder Petersilie - je nachdem, was zur Hand ist

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
So geht's:
Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein reiben. Garnelen aus den Schalen lösen, kalt abwaschen und trocken tupfen. Knoblauch, Ingwer und Garnelen mit 4 EL Olivenöl mischen, mit Salz, rosa Pfeffer, Kurkuma und Sojasauce würzen. Zugedeckt 1 Std. im Kühlschrank marinieren.

Für die Spaghetti Wasser mit etwas Meersalz zum Kochen bringen. Die Zucchini waschen, putzen und in dünne Stifte schneiden oder raspeln.
Die Garnelen mit Marinade in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 4-5 Minuten garen.

Das Nudelwasser salzen, die Spaghetti darin nach Packungsanweisung knapp bissfest garen. Abgießen und abtropfen lassen, zurück in den Topf geben. Die Zucchini mit dem restlichen Olivenöl untermischen, zugedeckt auf der noch warmen Herdplatte ziehen lassen. Auf Tellern anrichten, die Garnelen darüber geben. Kräuter waschen, trocken schütteln, hacken und frisch über die Pasta geben.

Wein dazu
Domaine Jean-Paul Schmitt
2013 Riesling Les Pierres Blanches

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Mittwoch, 12. Juli 2017

CLAFOUTIS | Süßer Auflauf mit Stachelbeeren - Clafoutis aux groseilles à maquereau





Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele


Draußen ein total verregneter Julitag ... drinnen plötzlich Lust auf was Süßes! Aber extra zum Einkaufen fahren, darauf hatte ich keine Lust - also mal einen Blick auf die Vorräte geschmissen und siehe da! Es gibt noch ein kleines Schälchen Stachelbeeren. Eier, Zucker, Mehl und Milch hab ich sowieso immer vorrätig - und irgendwie fiel mir spontan ein, einen Clafoutis zu machen - schon weil der so einfach geht, superlecker schmeckt und auch noch so schnell fertig ist!

Was ist ein Clafoutis eigentlich?
Irgendwie ein Zwischending aus Pfannkuchen und Auflauf - aber voll lecker! Ursprünglich aus dem Limousin (Creuse, Corrèze und Haute-Vienne) und nicht, wie oft geschrieben, aus dem Périgord (Dordogne) stammt er  - auch wenn die Regionen nebeneinanderliegen, wird unter Franzosen schon Wert darauf gelegt, woher das Originalrezept ursprünglich stammt.
Aber wir müssen das nicht so eng sehen - ein Clafoutis ist einfach eine wunderbare französische Nachspeise, die warm, lauwarm und kalt serviert werden kann, saulecker schmeckt - und dazu noch mit allen Früchten der Saison und später sogar mit TK-Obst zubereitet werden kann. Somit ist ganz schnell für alle ein Clafoutis mit dem Lieblingsobst gebacken. Kalorien zählen wir wieder an einem andern Tag!

350 g Obst (in meinem Fall Stachelbeeren oder wie es mir Bernd freundlicherweise auf französisch übersetzt hat "groseilles à maquereau")
2 Eier
100 g Mehl
50 g Zucker
1 EL Vanillezucker
200 ml Milch
1 Prise Salz
Etwas Butter um die Backform einzufetten
eine ca. ø 20 cm große Tarteform - oder eine größere Auflaufform verwenden (30-40 Minuten Backzeit)
Wer mehrere kleine Formen bevorzugt, muss die Backzeit entsprechend verkürzen

Ofen auf 170°C vorheizen.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Alle Zutaten außer das Obst in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät gut vermengen.
Der Teig ist eher flüssig, wie ein Crêpes- bzw Pfannkuchenteig, das ist aber normal!

In die eingefettete Form zuerst die Früchte geben und den Teig darüber laufen lassen.

In den Ofen schieben und auf der mittleren Schiene in der empfohlenen Zeit goldbraun backen.

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Barabaras Spielwiese gibt noch folgenden Tipp mit auf den Weg: "Man kann einen Schuss Obstschnaps in den Teig geben, passend zum Obst, z.B. Marillenschnaps bei Aprikosen oder beim Clafoutis aux cerises (mit Kirschen) Kirschwasser."